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Vitamine und Mineralien

Es geht um Vitalstoffe oder Mikronährstoffe; dazu zählen Vitamine, Mineralien und Bioflavonoide. Sie finden hier Informationen zu Vitaminen und Mineralien. Angegeben wird, wie der Mensch sie auf natürliche Weise, z.B. in Lebensmitteln, zu sich nimmt, außerdem die Wirkung, was bei Mangel und Überdosierung passiert, die biochemischen Eigenschaften, der tägliche Bedarf und wer einen erhöhten Bedarf hat.

Vorrang für eine gesunde Lebensweise sollte die Versorgung mit Vitalstoffen durch gesunde, ausgewogene Ernährung haben. Dadurch ist eine Überversorgung mit Vitalstoffen kaum möglich. Wenn die Versorgung mit Vitalstoffen aus der Ernährung nicht ausreicht, dann sollte die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln erwogen werden.

Die nachfolgenden Tabellen werden noch überarbeitet und ergänzt. Entsprechende sind willkommen.

Vitamin K (K1: Phyllochinon, K2: Menachinon)

Vorkommen in Nahrung, Natur und Umwelt K1 eher in pflanzlicher Nahrung: Spinat, Grünkohl, Brokkoli, Weißkohl, Rosenkohl, grünblättriges Gemüse

K2 eher in tierischer und fermentierter Nahrung: Käse, Quark, Eier, rohe/vollfette Milch, Butter, (Gänse-)Leber.

Die Nahrungsmittel sollten dunkel gelagert werden.

Wirkung Vitamin K2 wirkt antioxidativ und schützt vor Tumoren.

Während Vitamin D die Aufnahme von Calcium aus dem Darm fördert, soll Vitamin K2 für die richtige Umverteilung des Calciums sorgen, also dafür, dass es in die Knochen gelangt und nicht an den Blutgefässwänden eingelagert wird.

Mangel-Symptome Niedrige Vitamin K2-Werte führen zu Verkalkung/Versteifung der großen Arterien durch zu viel Calcium, hohem Blutdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteo­arthritis, metabolischem Syndrom, Entzündungen und Blutgerinnungsstörungen, erhöhtem Krebsrisiko, Knochenfrakturen.
Überdosierung Blutungen, Hitzewallungen, Nierenerkrankungen
erhöhter Bedarf Säuglinge, hoher Alkoholkonsum, Einnahme von Antibabypille, Antibiotika und Abführmitteln
biologische, biochemische und systemische Eigenschaften fettlöslich, wird aber nur in geringem Umfang im Körper gespeichert. Vitamin K1 wird über die Nahrung aufgenommen, K2 wird von den Darmbakterien produziert.

Vitamin K blockiert die Produktion entzündungsfördernder Zytokine und schützt dadurch vor Entzündungen.

K1 aktiviert das Matrix-Gla-Protein (MGP). MGP verhindert Kalziumablagerungen in den Blutgefäßen.

besondere Hinweise zur Einnahme Auf Cumarin basierende Blutgerinnungshemmer, wie z.B. Marcumar, wirken der Aktivierung von K2 entgegen. Auch hohe Dosen von Vitamin A und E wirken Vitamin K entgegen.
täglicher Bedarf ca. 2 mg
Messung im Körper Das Matrix Gla Protein (MGP) ist ein Biomarker des Status von Vitamin K2. Eine Erhöhung des inaktiven, uncarboxylierten MGP (dp-ucMGP) weist auf eine unzureichende Vitamin K2-Versorgung hin und ist darüber hinaus ein sensitiver Marker für vaskuläre Kalzifizierungen und kardiovaskuläre Erkrankungen (Quelle: GanzImmun).
Links und Literatur VitaminExpress
Vitamin K Wissen
Ein altes Vitamin in neuem Licht
Darf man Vitamin K2 mit Blutverdünnern einnehmen?

National Institutes of Health (USA)
Oregon State University
vitamin-k1.org
VitaminK2.org

Studien:
Vitamin K Status and Mobility in Older Adults
Vitamins K1 and K2: The Emerging Group of Vitamins Required for Human Health
Central Hemodynamics in Relation to Circulating Desphospho-Uncarboxylated Matrix Gla Protein
Study hints at differences between vitamins K1 & K2 for heart health
Menaquinone Content of Cheese

1.8.2021 22:39

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