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Der Ursprung des Corona-Virus

Seitdem das Virus SARS-CoV-2 im Januar 2020 aufgetaucht ist und besonders seit Erklärung der Pandemie durch die WHO am 11. März 2020 ist die Herkunft des Virus von großem Interesse. In mehreren Newslettern wurde darüber berichtet: Februar, April und Juli 2020.

Die EcoHealth Alliance (EHA) und ihr Präsident Peter Daszak

Die in New York ansässige EcoHealth Alliance ist gut vernetzt mit Regierungen, Universitäten, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Unternehmen. Sie spielt eine zentrale Rolle in der aktuellen Pandemie. Das US-amerikanische Verteidigungsministerium gab ihr Gelder, um das Sammeln von Fledermäusen, die Forschung an ihnen und an Corona-Viren im Virologie-Labor in Wuhan (China) zu fördern. Auch das Nationale Gesundheitsinstitut (NIH) und weitere Bundesbehörden der USA spendierten Fördergelder; insgesamt kamen über 100 Millionen US-$ zusammen. Das Verteidigungsministerium hatte ein vitales Interesse, die Gefahren, die durch Biowaffen mit Viren entstehen könnten, zu untersuchen, und deshalb 39 Mio. US-$ an die EHA gegeben.

Die bisherigen Coronaviren waren viel zu harmlos für eine wirkliche Pandemie (oder als gefährliche Biowaffe). Deshalb wird nach Wegen gesucht, die Evolution in Richtung auf aggresivere Viren voranzutreiben. Es soll herausgefunden werden, ob noch infektiösere Viren möglich sind, als sie in der Natur vorkommen. Dazu wird die serielle Passage entwickelt: man nehme das Coronavirus einer Fledermaus und kultiviere es in Gürteltier-Nierenzellen. Die so mutierten Viren werden dann auf Affen-Nierenzellen, deren Ergebnis wiederum auf Zellen von Mäusehirnen mutiert und vermehrt. Andere Versuche werden mit Frettchen gemacht: man infiziere ein Tier, warte die Viren-Vermehrung im Tier ab und untersuche die so entstandenen mutierten Viren auf höhere Infektiosität. Dieser Vorgang wird mehrfach (seriell) wiederholt.

Da die US-amerikanische Regierung unter Präsident Obama (2009-2017) diese Gain of Function (GOF)-Forschung (s.o.) als zu risikoreich ansieht, finden die interessierten Kreise einen Weg, die Forschung außerhalb der USA fortzusetzen: die EcoHealth Alliance erteilt einen Auftrag an das Virologie-Institut in Wuhan.

Peter Daszak gilt in der WHO als wichtigster Experte im Zusammenhang mit dem Ursprung der Pandemie. Deshalb wird er im Jahr 2020 von der WHO und anderen internationalen Organisationen beauftragt, die Herkunft des Virus aufzuklären. Er bestreitet vehement, das Virus könne aus einem Labor stammen. Hat er einen Interessenkonflikt?

Die EHA wird u.a. von David Franz beraten. Er war Kommandeur im US-Zentrum für Biowaffen in Fort Detrick. Wikipedia schreibt über Fort Detrick: Im August 2019 wurde der Forschungsbetrieb an tödlichen Keimen nach schwerwiegenden Sicherheitsverstößen, insbesondere bei der Entsorgung von Gefahrstoffen, abrupt eingestellt.

  • EcoHealth Alliance
    • Webseite
    • Regarding NIH Termination of Coronavirus Research Funding (4.2020)

      Seit 15 Jahren argumentiert die EcoHealth Alliance, dass Coronaviren eine klare und unmittelbare Bedrohung für unsere Sicherheit darstellen, und erläutert, dass sie die Forschung an Fledermausviren mit Geldern der US-Gesundheitsbehörden gefördert hat: Tatsächlich wurden die genetischen Sequenzen von zwei Fledermaus-Coronaviren, die wir mit diesem Zuschuss entdeckt haben, als Laborwerkzeuge verwendet, um das bahnbrechende antivirale Medikament Remdesivir zu testen. Diese Forschung wird auf Veranlassung der US-Gesundheitsbehörden nun eingestellt. Die EHA steht weiterhin zu diesen Forschungsprojekten.

    • EcoHealth Alliance steht in enger Verbindung zu der Institution, die weltweit den Impfgedanken am stärksten fördert, der Bill and Melinda Gates Stiftung.
  • Fort Detrick, USAMRIID

    Im Fort Detrick war das Biowaffen-Forschungszentrum der USA (USAMRIID) angesiedelt. Aus Sicherheitsgründen wurde die Arbeit dort im August 2019 eingestellt. Zuvor war bei einzelnen Ereignissen (Unfällen, Lecks) die Gefährlichkeit dieser Arbeit für die Allgemeinheit deutlich geworden.

  • Sander Herfst, Eefje J. A. Schrauwen, Martin Linster, Salin Chutinimitkul, Emmie de Wit, Vincent J. Munster, Erin M. Sorrell, Theo M. Bestebroer, David F. Burke, Derek J. Smith, Guus F. Rimmelzwaan, Albert D. M. E. Osterhaus, and Ron A. M. Fouchier:
    Airborne Transmission of Influenza A/H5N1 Virus Between Ferrets (6.2012)

    In dieser holländischen Studie werden Experimente mit der Luft-Übertragbarkeit von A/H5N1-Viren beschrieben, um die Risiken einer Pandemie abschätzen zu können. Durch serielle Passage an Frettchen werden die Viren modifiziert und damit ggf. gefährlicher gemacht. Damit wird die Grundlage für die gain of function (GOF)-Forschung gelegt.

  • Peter Daszak
  • Vincent Racaniello (Virologe): Interview mit Peter Daszak am 9.12.2019

    Taiwan News:
    WHO inspector caught on camera revealing coronavirus manipulation in Wuhan before pandemic (1.2021)

    Kommentar: Der Inspektor der WHO hat vor der Pandemie vor der Kamera die Manipulation von Coronaviren in Wuhan aufgedeckt (22.1.2021)

    Peter Daszak erläutert im Interview ‒ wenige Tage vor ersten öffentlichen Informationen über das neue Corona-Virus ‒ die Forschungsarbeit am Virologie-Institut in Wuhan (China), die von seiner EcoHealth Alliance gefördert wird, und die Zusammenarbeit mit Ralph Baric (s.u.). Das Institut in Wuhan machte Gain of Function ‒ Experimente für die Impfstoff-Entwicklung. Dazu gehörte die Schaffung genetisch veränderter Mäuse, denen auch das menschliche ACE2-Protein eingesetzt wurde. Über dieses Protein infiziert das Virus SARS-CoV-2 den Menschen.

  • Independent Science News:
    Peter Daszak’s EcoHealth Alliance Has Hidden Almost $40 Million In Pentagon Funding And Militarized Pandemic Science (12.2020)

    Daszak sagt, Pandemien seien wie Angriffe von Terroristen, indem sie aus dem Verborgenen agieren und deshalb zu Ihrer Bekämpfung der Einsatz hoher finanzieller Mittel aus der Staatskasse gerechtfertigt ist. Terroristen müssen indentifiziert und ausgeschaltet werden, bevor sie wieder zuschlagen können

  • Charles Calisher, Dennis Carroll, Rita Colwell, Ronald B Corley, Peter Daszak, Christian Drosten, Luis Enjuanes, Jeremy Farrar, Hume Field, Josie Golding, Alexander Gorbalenya, Bart Haagmans, James M Hughes, William B Karesh, Gerald T Keusch, Sai Kit Lam, Juan Lubroth, John S Mackenzie, Larry Madoff, Jonna Mazet, Peter Palese, Stanley Perlman, Leo Poon, Bernard Roizman, Linda Saif, Kanta Subbarao, Mike Turner:
    Statement in support of the scientists, public health professionals, and medical professionals of China combatting COVID-19, auch hier (19.2.2020)

    Kommentar von Jon Cohen, Science Magazine:
    Scientists strongly condemn' rumors and conspiracy theories about origin of coronavirus outbreak (19.2.2020)

    Sainath Suryanarayanan, U.S. Right to Know (USRTK):

    Nachdrücklich behaupten diese Virus-Experten in einem Statement im renommierten Wissenschafts­magazin Lancet, das Virus sei vom Tier auf den Menschen direkt, ohne menschlichen Eingriff, übergesprungen. Sie schließen den Eingriff in das Virus in einem Labor aus, ohne einen Nachweis für ihre Meinung vorzulegen. Die Gain-of-Function-Forschung wird nicht erwähnt. Sie wehren sich gegen die Behauptung, das Virus könne aus einem Labor kommen, und bezeichnen das mehrmals als Verschwörungstheorie. Dieser Begriff dient allgemein dazu, jede weitere Diskussion über ein Thema zu blockieren. Wollen sie etwas verbergen?

  • Universität von North Carolina:
    Ralph Baric: On the Front Lines of Coronavirus for Three Decades (13.3.2020)

    Der Mikrobiologe forscht seit über drei Jahrzehnten an Coronaviren. Zwar waren sie am Ende des 20. Jahrhunderts keine wirkliche Bedrohung für den Menschen, aber ihre Vervielfältigungs-Strategie fand er interessant und wollte sie genauer untersuchen. Dann kam SARS im Jahr 2002 aus China und MERS in 2012.

  • Washington Post:
    Opinion: State Department cables warned of safety issues at Wuhan lab studying bat coronaviruses (14.4.2020)

    Die US-Botschaft in Peking entsandte Januar bis März 2018 Wissenschaftsdiplomaten in das Wuhan Institute of Virology (WIV), das 2015 als erstes Labor Chinas die höchste Sicherheitsstufe (BSL-4) erreicht hatte. Über den letzten Besuch veröffentlichte das WIV eine Pressemitteilung, die es jetzt wieder löschte. Die US-Beamten schickten Warnungen an das US-Außenministerium, denn sie waren besorgt über die Sicherheit und über Management-Schwächen am WIV.

Gain-of-Function-Forschung

Wer die Aktivitäten von Virologen und Impfstoff-Entwicklern der letzten Jahre betrachtet, kommt an der Gain-of-Function-Forschung (GOF) nicht vorbei. Dabei geht es darum herauszufinden, ob zukünftig Virus-Mutationen entstehen könnten, die noch ansteckender und/oder pathogener sind als die bekannten Viren-Stränge und eine Pandemie verursachen könnten. Zu diesem Zweck werden im Labor solche Viren mit gentechnischen Methoden hergestellt.

Diese Arbeiten gelten als extrem risikoreich und gefährlich und dürfen deshalb nur in Laboratorien der höchsten Schutzstufe 4 (BSL-4) durchgeführt werden; in Deutschland gibt es vier dieser Laboratorien, zwei in China (Wuhan, Harbin) und neun in USA (Stand Februar 2021). Warnungen vor den Gefahren dieser Technologie werden nicht nur in der Medizin, sondern auch in den Spitzen des Militärs und der Regierungen diskutiert. Die Möglichkeit, ein gefährliches Virus im Labor herzustellen, beweist nicht, dass ein solches Virus auch im Tierreich ohne menschlichen Eingriff entstehen könnte. Deshalb bezweifeln Experten, ob ‒ angesichts der hohen Risiken und des geringen Erkenntnisgewinns ‒ die Gain-of-Function-Forschung überhaupt durchgeführt werden sollte.

Die Gain-of-Function-Forschung muss beendet werden!

Wesentliches Konstruktionselement des aktuellen Virus SARS-CoV-2 ist das Spike-Protein, mit dem es die menschliche Zelle am ACE2-Rezeptor angreift und dort in die Zelle eindringt. Viele Tiere, die als Versuchstiere für entsprechende Experimente in Frage kommen, besitzen diesen ACE2-Rezeptor nicht. Also musste ein solches Tier, z.B. eine Maus, mit gentechnischen Methoden konstruiert werden.

  • Die Gain-of-Function-Forschung spielt für die Entstehung des Virus eine zentrale Rolle; s. dazu Erläuterungen im Newsletter Juli 2020.
  • Potential Risks and Benefits of Gain-of-Function Research: Summary of a Workshop.
    3 Gain-of-Function Research: Background and Alternatives (13.4.2015)

    Die Virologie, und auch das breitere Gebiet der Mikrobiologie, stützt sich auf Studien, die den Gewinn oder Verlust von Funktionen beinhalten. Um die Rolle solcher Studien in der Virologie zu verstehen, gab Dr. Kanta Subbarao vom Laboratory of Infectious Disease am National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) an den National Institutes of Health (NIH, USA) einen Überblick über die aktuellen wissenschaftlichen und technischen Ansätze bei der Erforschung pandemischer Stämme von Influenza- und Coronaviren.

  • Die Labor-Maus erhält einen ACE2-Rezeptor
    • Xiu-Hong Yang, Wei Deng, Zan Tong, Yan-Xia Liu, Lian-Feng Zhang, Hua Zhu, Hong Gao, Lan Huang, Ya-Li Liu, Chun-Mei Ma, Yan-Feng Xu, Ming-Xiao Ding, Hong-Kui Deng, Chuan Qin:
      Mice transgenic for human angiotensin-converting enzyme 2 provide a model for SARS coronavirus infection (10.2007)

      Für Experimente mit SARS-Viren, speziell dem SARS-Corona-Virus SARS-CoV, wird ein Versuchstier, eine Maus, benötigt und mit gentechnischen Methoden hergestellt, das den ACE2-Rezeptor des Menschen (hACE2) in sich trägt. In der Studie wird beschrieben, dass es gelungen ist, den ACE2-Rezeptor an vielen Stellen im Mauskörper einzubauen: Lunge, Herz, Niere, Darm, Blutgefäße, Gehirn. Damit wurde ein wichtiges Hilfsmittel geschaffen, um Impfstoffe und antivirale Medikamente im Tierversuch zu testen.

    • Feng-Liang Liu, Kaixin Wu, Jiaoyang Sun, Zilei Duan, Xiongzhi Quan, Junqi Kuang, Shilong Chu, Wei Pang, Han Gao, Ling Xu, Ying-Chang Li, Hai-Lin Zhang, Xue-Hui Wang, Rong-Hua Luo, Xiao-Li Feng, Hans R Schöler, Xinwen Chen, Duanqing Pei, Guangming Wu, Yong-Tang Zheng, Jiekai Chen:
      Rapid generation of ACE2 humanized inbred mouse model for COVID-19 with tetraploid complementation (2.2021)

      Mäuse und Ratten sind am besten als Versuchtiere für Experimente mit dem ACE2-Rezeptor geeignet, weisen jedoch von Natur aus nicht die ACE2-Variante des Menschen (hACE2) auf. Allerdings muss die genetische Veränderung präzise sein und kann nicht dem Zufall überlassen sein. In dieser Studie wird eine schnelle Methode zur Erzeugung der transgenen Mäuse beschrieben, die den hACE2-Rezeptor an Lunge, Niere, Hoden und Darm tragen.

  • Mit Frettchen werden gefährliche Viren erzeugt
  • Waffenkontrolleure beobachten mit Sorge die Arbeit an den Viren:

    Lynn C. Klotz, Senior Science Fellow, Center for Arms Control and Non Proliferation:

    Klotz, der für die Nichtregierungsorganisation Center for Arms Control and Non-Proliferation arbeitet, hat wiederholt vor den Risiken der Gain-of-Function-Forschung gewarnt.
  • Bedenken gegen die Gain-of-Function-Forschung: Die EU-Kommission wird informiert
  • Die USA beenden 2014 die Gain-of-Functon-Forschung
    • The Cambridge Working Group:
      Stellungnahme der Cambridge Working Group zur Erzeugung von Potentiell Pandemischen Krankheitserregern (7.2014)

      Die Wissenschaftler warnen vor gefährlichen Laborexperimenten:
      Eine unbeabsichtigte Infektion mit solchen Krankheitserregern kann Epidemien auslösen, die schwierig oder gar nicht kontrollierbar sind. Neue Grippeviren haben in der Vergangenheit jeweils mindestens ein Viertel der gesamten Weltbevölkerung innerhalb von zwei Jahren infiziert.

    • Sara Reardon: US suspends risky disease research (22.10.2014)
      Government to cease funding gain-of-function studies that make viruses more dangerous, pending a safety assessment.

      Die US-Regierung überraschte am 17. Oktober viele Forscher, als sie bekannt gab, dass sie die Finanzierung neuer Forschungen, die bestimmte Viren tödlicher oder übertragbarer machen, vorübergehend einstellen wird. Das Büro für Wissenschafts- und Technologiepolitik des Weißen Hauses bittet auch Forscher, die solche "gain-of-function"-Experimente zur Influenza, zum schweren akuten respiratorischen Syndrom (SARS) und zum Middle East Respiratory Syndrome (MERS) durchführen, ihre Arbeit einzustellen, bis eine Risikobewertung abgeschlossen ist ‒ was viele im Unklaren lässt, wie es weitergehen soll.

    • Jocelyn Kaiser, Science Magazine: Researchers rail against moratorium on risky virus experiments (10.2014)

      Am 17.10.2014 hat die US-Regierung sich gegen eine Fortsetzung der riskanten Gain-of-Function-Forschung (GOF) entschieden, in der untersucht wird, wie man im Labor einen Erreger übertragbarer oder pathogener für den Menschen machen kann, als er in der Natur entstehen würde. Auslöser der Entscheidung waren Experimente, bei denen Forscher die H5N1-Vogelgrippe und andere tödliche Vogelgrippestämme modifizieren, um zu erfahren, welche Mutationen dazu führen könnten, sich unter Menschen zu verbreiten. Aber die Entscheidung gilt auch für GOF-Arbeiten an jedem Grippestamm und an zwei Coronaviren, MERS und SARS. Das ist auch eine Reaktion auf kürzliche Verstöße gegen die Biosicherheit, bei denen Fehler mit Proben von Anthrax-, H5N1- und Pocken-Viren gemacht wurden.

  • W. Paul Duprex, Ron A. M. Fouchier, Michael J. Imperiale, Marc Lipsitch & David A. Relman:
    Gain-of-function experiments: time for a real debate (12.2014)

    Fünf Experten diskutieren über Chancen und Risiken der Gain-of-Function-Forschung.

  • S. Schultz-Cherry, R. J. Webby, R. G. Webster, A. Kelso, I. G. Barr, J. W. McCauley, R. S. Daniels, D. Wang, Y. Shu, E. Nobusawa, S. Itamura, M. Tashiro, Y. Harada, S. Watanabe, T. Odagiri, Z. Ye, G. Grohmann, R. Harvey, O. Engelhardt, D. Smith, K. Hamilton, F. Claes, G. Dauphin:
    Influenza Gain-of-Function Experiments: Their Role in Vaccine Virus Recommendation and Pandemic Preparedness (12.2014)

    Die Gain-of-Function (GOF)-Forschung an Vogelgrippe-Viren hat dazu beigetragen, den Produktionsprozess von Impfstoffen zu gestalten - von der Auswahl der Impfstoffkandidaten bis hin zur Herstellung und Bevorratung von Impfstoffen für die Vorbereitung einer Pandemie.

  • Vineet D Menachery, Rachel L Graham, and Ralph S Baric:
    Jumping species ‒ a mechanism for coronavirus persistence and survival (4.2017)

    In dieser Studie wird die Notwendigkeit der Gain-of-Function-Forschung begründet: die zoonotische Übertragung neuartiger Viren, also die direkte Übertragung von Viren auf den Menschen, stellt eine erhebliche Bedrohung für die globale öffentliche Gesundheit dar. Im Labor muss deshalb untersucht werden, welche noch gefährlicheren Viren künftig möglich sind.

  • Marc Lipsitch: Why Do Exceptionally Dangerous Gain-of-Function Experiments in Influenza? (8.2018)

    Der Autor plädiert gegen die außerordentlich gefährlichen gain-of-function-Experimente, die darauf abzielen, potenziell pandemische und neuartige Influenzastämme zu erzeugen, z. B. durch Verbesserung der Luftübertragbarkeit hochvirulenter Vogelgrippestämme in Säugetieren. Diese Frage wurde in den letzten 5 Jahren intensiv diskutiert. Experimente zur Erzeugung potenzieller Pandemieerreger bergen Sicherheitsrisiken, die weit über den Experimentator oder das Labor, das sie durchführt, hinausgehen. Eine versehentliche Freisetzung könnte zu einer globalen Verbreitung eines virulenten Virus führen, ein Biosicherheitsvorfall von nie zuvor gesehenem Ausmaß.

Die WHO lässt die Herkunft des Virus untersuchen

Untersuchungskommissionen sollen dem Verdacht nachgehen, das Virus könne aus dem Labor in Wuhan (China) kommen. Leider zeigt die Volksrepublik China wenig Kooperationsbereitschaft, was die Chancen für belastbare Fakten zur Virus-Herkunft verringert. Und die Experten der WHO haben kein Interesse an einer gründlichen Untersuchung, denn sie glauben an den direkten Übergang vom Tier zum Menschen, auch wenn sie dafür keinen Beweis finden.

Zheng-Li Shi

Zheng-Li Shi

Zheng-Li Shi ist die Direktorin des Zentrums für neu auftretende Infektionskrankheiten des Instituts für Virologie in Wuhan (China). Manche nennen sie die Fledermaus-Frau, und sie steht im Zentrum des Interesses über die Herkunft des Virus. Sie hat Fledermäuse in Höhlen gesammelt und die Fledermaus-Viren untersucht und gentechnisch verändert, und sie hat neue Viren geschaffen. Sie bestreitet, dass das aktuelle Virus SARS-CoV-2 aus ihrem Labor stammt.

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