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Vitamine und Mineralien

Es geht um Vitalstoffe oder Mikronährstoffe; dazu zählen Vitamine, Mineralien und Bioflavonoide. Sie finden hier Informationen zu Vitaminen und Mineralien. Angegeben wird, wie der Mensch sie auf natürliche Weise, z.B. in Lebensmitteln, zu sich nimmt, außerdem die Wirkung, was bei Mangel und Überdosierung passiert, die biochemischen Eigenschaften, der tägliche Bedarf und wer einen erhöhten Bedarf hat.

Vorrang für eine gesunde Lebensweise sollte die Versorgung mit Vitalstoffen durch gesunde, ausgewogene Ernährung haben. Dadurch ist eine Überversorgung mit Vitalstoffen kaum möglich. Wenn die Versorgung mit Vitalstoffen aus der Ernährung nicht ausreicht, dann sollte die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln erwogen werden.

Die nachfolgenden Tabellen werden noch überarbeitet und ergänzt. Einige Angaben entsprechen vielleicht eher der schulmedizinischen Sichtweise (Deutsche Gesellschaft für Ernährung, DGE) als dem Stand der Wissenschaft. Entsprechende Hinweise sind willkommen.

 

Vitamin B2 (Riboflavin, Lactoflavin)

Vorkommen in Nahrung, Natur und Umwelt Milch, Molkepulver und weitere Milchprodukte, Muskelfleisch, Vollkornprodukte, Eier, Seefisch, Gemüse wie Broccoli, Spargel oder Spinat
Wirkung wichtig für Körperwachstum, Verwertung von Fetten, Eiweiß und Kohlenhydraten, gut für Haut, Schleimhäute, Augen und Nägel, wichtiger Energiebringer, Sauerstofftransport
Mangel-Symptome Hautrisse und -entzündungen (insbesondere an den Lippen bzw. im Mundwinkel), Exantheme (Hautausschlag), spröde Fingernägel, Blutarmut, Hornhauttrübung, Lichtüberempfindlichkeit
erhöhter Bedarf Schwangerschaft, Einnahme von Antibiotika und Antibabypille, Chemotherapie, Fieber, Raucher, Alkoholkranke, ältere Menschen
biologische und biochemische Eigenschaften wasserlöslich, sollte kühl und dunkel gelagert werden, dient als Vorstufe für Flavin-Koenzyme (FAD, FMN), die insbesondere in Oxidoreduktasen, z.B. NADH-Dehydrogenase, eine große Rolle spielen. Dadurch nimmt es im Stoffwechsel eine zentrale Rolle ein.

Vitamin B2 wird vom Enzym Glutathionreduktase benötigt, das das oxidierte Glutathion wieder in die aktive reduzierte Form verwandeln kann.

täglicher Bedarf ca. 2 mg
Links und Literatur Deutsches Grünes Kreuz

 

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