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Vitamine und Mineralien

Es geht um Vitalstoffe oder Mikronährstoffe; dazu zählen Vitamine, Mineralien und Bioflavonoide. Sie finden hier Informationen zu Vitaminen und Mineralien. Angegeben wird, wie der Mensch sie auf natürliche Weise, z.B. in Lebensmitteln, zu sich nimmt, außerdem die Wirkung, was bei Mangel und Überdosierung passiert, die biochemischen Eigenschaften, der tägliche Bedarf und wer einen erhöhten Bedarf hat.

Vorrang für eine gesunde Lebensweise sollte die Versorgung mit Vitalstoffen durch gesunde, ausgewogene Ernährung haben. Dadurch ist eine Überversorgung mit Vitalstoffen kaum möglich. Wenn die Versorgung mit Vitalstoffen aus der Ernährung nicht ausreicht, dann sollte die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln erwogen werden.

Die nachfolgenden Tabellen werden noch überarbeitet und ergänzt. Einige Angaben entsprechen vielleicht eher der schulmedizinischen Sichtweise (Deutsche Gesellschaft für Ernährung, DGE) als dem Stand der Wissenschaft. Entsprechende Hinweise sind willkommen.

 

Vitamin A (Retinol, Vorstufe: Carotinoide)

Vorkommen in Nahrung, Natur und Umwelt Lebertran, Seefisch, Leber, Niere, Milchprodukte, Butter, Eigelb, Paprika, Brokkoli, Grünkohl, Karotten enthalten das Vitamin oder seine Vorstufe
Wirkung unterstützt Zellwachstum und Immunsystem, schützt Haut, Schleimhaut und Augen
Mangel-Symptome Wachstumsstillstand, Nachtblindheit

Mangel an Vitamin A steht in Verbindung mit HIV und Aids, Krebs (alle Arten), zervikale Dysplasie, Morbus Crohn, Masern, starke Regelblutungen und Prämenstruelles Syndrom (PMS), Retinitis pigmentosa, akute promyelozytische Leukämie, Hautkrankheiten (Akne, Schuppenflechte).

Überdosierung Durch langfristige Einnahme von Vitamin A als Nahrungsergänzungsmittel in hohen Dosen können Vergiftungssymptome (Hypervitaminose A) entstehen, jedoch nicht durch Aufnahme über natürliche Nahrungsmittel (als Carotinoide).

Sehstörungen (trockene Augen, Nachtblindheit), Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Hautveränderung

Hochdosis-Anwendung wird nur in Ausnahmefällen und mit ärztlicher Überwachung empfohlen.

erhöhter Bedarf bei akuten Masern (auch prophylaktisch gegen Masern),

Raucher, Vegetarier, bei hohem Alkoholkonsum, bei Einnahme von Abführmitteln, Antibabypille, Antibiotika

biologische und biochemische Eigenschaften fettlöslich, licht- und sauerstoffempfindlich
täglicher Bedarf ca. 1 - 5 mg
Links und Literatur Uwe Gröber: Vitamin A
vitaminexpress.org
Deutsches Grünes Kreuz

 

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