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Vitamine und Mineralien

Es geht um Vitalstoffe oder Mikronährstoffe; dazu zählen Vitamine, Mineralien und Bioflavonoide. Sie finden hier Informationen zu Vitaminen und Mineralien. Angegeben wird, wie der Mensch sie auf natürliche Weise, z.B. in Lebensmitteln, zu sich nimmt, außerdem die Wirkung, was bei Mangel und Überdosierung passiert, die biochemischen Eigenschaften, der tägliche Bedarf und wer einen erhöhten Bedarf hat.

Vorrang für eine gesunde Lebensweise sollte die Versorgung mit Vitalstoffen durch gesunde, ausgewogene Ernährung haben. Dadurch ist eine Überversorgung mit Vitalstoffen kaum möglich. Wenn die Versorgung mit Vitalstoffen aus der Ernährung nicht ausreicht, dann sollte die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln erwogen werden.

Die nachfolgenden Tabellen werden noch überarbeitet und ergänzt. Einige Angaben entsprechen vielleicht eher der schulmedizinischen Sichtweise (Deutsche Gesellschaft für Ernährung, DGE) als dem Stand der Wissenschaft. Entsprechende Hinweise sind willkommen.

 

Kupfer (chem. Zeichen: Cu)

Vorkommen in Nahrung, Natur und Umwelt Austern, Leber, Krabben, Nüsse, Sojabohnen, Weizenkeime, Schokolade, Kaffee und Schwarztee.
Wirkung wichtig für das Immunsystem und zur Verbesserung der geistigen Aktivitäten
Mangel-Symptome Zink- und Kupfermangel können zu mangelnder Aktivierung der Schilddrüsenhormone führen.
Überdosierung Nehmen wir zuviel Kupfer auf, beispielsweise mit dem Trinkwasser, können Hyperaktivität bei Kindern, Schlaflosigkeit, Bluthochdruck, Depressionen und chronisch-degenerative Krankheiten die Folge sein.

Erhöhte Kupferwerte im Trinkwasser von Selbstversorgern führten Ende der 80er Jahre zu gut 2 Dutzend Fällen von Leberzirrhose bei Säuglingen, die in der Hälfte der Fälle tödlich endete.

Wichtig für Frauen: Die dauernde Zufuhr von Östrogen, wie bei der Einnahme der Pille, kann Kupferwerte erhöhen und so zu emotionalen Störungen führen. Auch während einer Schwangerschaft steigt der Kupfergehalt zum Teil beträchtlich an, was nach der Geburt, wenn Kupfer nicht genügend abgebaut wird, häufig zu psychischen Störungen (postpartale Depression) führt. Kupferbelastete Patientinnen sind deutlich streßanfälliger, neigen zu Depressionen, gelten als leicht reiz- und irritierbar und sind nervös, heute himmelhochjauzend und morgen zu Tode betrübt.

Zink ist der natürliche Gegenspieler des Kupfers und läßt sich sehr gut zur Reduktion erhöhter Kupferwerte nutzen.

biologische und biochemische Eigenschaften Der Körper benötigt Kupfer, zusammen mit Eisen, für die Sauerstoffversorgung des Körpers. 30% von etwa 75 mg des Kupfers im Körper befindet sich in der Leber, wo es in eine Vielzahl von Enzymen eingebaut wird, u.a. in die Enzyme Superoxiddismutase und die Katalase, die die freien Radikale entgiften. Die Schwermetalle Blei, Cadmium und Quecksilber sowie zuviel Zink oder Vitamin C können ebenfalls zu Kupfermangel führen.
täglicher Bedarf circa 2 mg
Messung im Körper Verlässliche Aussagen zeigt nur die Haar-Mineral-Analyse. Deren Werte sind direkt vergleichbar mit den Werten in der Leber; Messungen aus dem Serum stehen dazu oft im krassen Gegensatz, da bei Aufregung, Ärger oder Streß kurzfristig Kupfer in die Blutbahn abgegeben wird.

 

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