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Krankheiten: Ursachen

Chronisch wirksame Umweltgifte verursachen beim gesunden Menschen im Allgemeinen nicht sofort sicht­bare Krankheitssymptome. Das verleitet die Schulmedizin zu der Annahme, Umweltgifte seien generell nicht schädlich, also quasi ungiftig. Es gibt Gründe, warum chronische Giftbelastung zu Erkrankungen führen kann:

  • Mehrere Gifte wirken in Kombination; das ist der Normalfall.
    Die Kombinationswirkung kann stärker sein als die Summe der Wirkungen (Synergie) der einzelnen Gifte, etwa bei Quecksilber in Verbindung mit Blei. Die stärkere Wirkung tritt ein, weil Quecksilber die Entgif­tungs-Fähigkeit des Körpers bis hin zur Zerstörung schädigt und deshalb weniger Blei ausgeschieden wird.

    Bei der Festlegung des Grenzwerts für ein einzelnes Gift wird die zusätzliche Wirkung anderer chronischer Gifte durch einen festen Risikofaktor berücksichtigt. Synergistische Effekte werden nicht berücksichtigt.

  • Die Gifte wirken in besonders sensiblen Lebensphasen ein, etwa während der Schwangerschaft oder früher Kindheit. Gerade in der Schwangerschaft ist der Zeitpunkt (Schwangerschaftswoche) der Gift-Exposition entscheidend für die Wirkung auf den Fötus.

    Während Schwangerschaft (pränatal) und früher Kindheit (postnatal) entwickeln sich allmählich die einzelnen Organe und Körperfunktionen, u.a. das zentrale Nervensystem und das Immunsystem. Giftbelastung verhindert eine normale, gesunde Entwicklung. Es gibt keine Diagnostik, um später beobachtete Körperschäden oder sonstige gesundheitliche Einschränkungen auf Schadstoffe in der Entwicklungsphase zurückzuführen.

  • Freie Radikale [7] sind eine besondere Gefahr für die Gesundheit.
    • Was ist das?
      Freie Radikale sind Teile (Bruchstücke) von Molekülen, die sehr aggressiv sind und wegen ihrer heftigen Reaktionsfähigkeit nur kurzzeitig existieren. Am gefährlichsten sind das Superoxid-Anionenradikal O2-, Wasserstoffperoxid (H2O2) und das Hydroxylradikal OH-. Die Sauerstoffverbindungen mit ungepaarten Elektronen sind bestrebt, einem anderen Atom oder Molekül Elektronen zu entreißen. Sie reagieren mit diesen und bilden dabei neue Radikale, die wiederum anderen Substanzen ebenfalls Elektronen entreißen. Es kommt in einer Kettenreaktion zur stetigen Vermehrung der Radikale im Körper. Bei einem Überschuss an freien Radikalen entsteht oxidativer Stress.
    • Wodurch wird die Bildung freier Radikale begünstigt?
      durch alle Umweltgifte, ionisierende und nichtionisierende Strahlung, Mangel an Vitalstoffen bzw. Antioxidantien, durch Stress, durch Verbrennungen (z.B. Sonnenbrand auf der Haut, Einnahme zu heißer Speisen), bei körperlichen Höchstleistungen.
    • Welche Krankheiten entstehen durch freie Radikale?
      Freie Radikale greifen die Zellstrukturen des Körpers an, können sie aber nur dann schädigen oder zerstören, wenn sie überhand nehmen. Geschädigt werden die Zellwände (Zellmembranen), die Innenwände der Blutgefäße (endotheliale Dysfunktion [8]) sowie intrazellulär die Mitochondrien und das Erbgut in der DNA.

      Es können praktisch alle chronischen Krankheiten entstehen oder begünstigt werden: neurologische Krankheiten (Migräne, Depression, CFS, Demenz, Alzheimer, Parkinson, Schizophrenie etc.), Gefäßerkrankungen (Atherosklerose und Bluthochdruck), alle Krebs-Arten, Autoimmunkrankheiten, Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

    • Was kann man dagegen tun?
      Freie Radikale werden durch Antioxidantien neutralisiert. Diese werden durch Stoffwechselvorgänge im Körper produziert und können mit der Nahrung oder als Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Wichtige Antioxidantien sind die Vitamine, speziell A, C und E, sowie Bio-Flavonoide. Im gesunden Körper herrscht ein Gleichgewicht aus freien Radikalen und Antioxidantien. Kein Schaden entsteht durch zu viele Antioxidantien.
    • Diagnostik: Wie wird oxidativer Stress erkannt?
      Durch Labormessungen, z.B. durch Messung des Biomarkers Malondialdehyd-modifiziertes LDL (MDA-LDL), kann das Ausmaß von oxidativem Stress bestimmt werden.

    Das Immunsystem setzt oxidativen Stress durch Produktion von H2O2 ein, um krankmachende Keime und Körperzellen zu zerstören. Für diese Aktivität benötigt und verbraucht das Immunsystem Vitamin C (als Extremfall: bei Krebs 50 - 300 g Vitamin C pro Tag i.v.). Freie Radikale existieren also auch im gesunden Körper in begrenztem Umfang. Das Problem entsteht, wenn der Körper das Gleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidantien nicht mehr herstellen kann.

  • Hinweis:
    In der Schulmedizin gilt es lediglich als unbestätigte Theorie, dass durch freie Radikale und oxidativen Stress Krankheitssymptome entstehen bzw. verstärkt werden.

  • Das Immunsystem [6] des gesunden Menschen versucht, die Gifte loszuwerden. Das gelingt bei man­chen Menschen gut, bei anderen schlecht. Wenn es dem Körper nicht gelingt, die Gifte auszuscheiden, dann werden sie zu einer permanenten Belastung des Immunsystems. Das Immunsystem gerät ggf. an seine Belastungsgrenze, reagiert mit chronischer Entzündung, wird eventuell geschädigt und ist dann mit der Abwehr anderer schädigender Einflüsse überfordert.

    Außer durch Schwermetalle kann eine chronische Giftbelastung auch verursacht werden durch antibakte­rielle Reinigungsmittel und durch Medikamente - Schmerzmittel, Antibiotika, Chemotherapeutika sowie Konservierungs­mittel und Adjuvantien in Impfstoffen.

  • Tierversuche haben gezeigt: durch die Belastung mit einem Umweltgift wird die innere Uhr [5], die circadiane Rhythmik, gestört, und dadurch entsteht eine erhöhte Anfälligkeit für Zivilisationskrankheiten.
  • Manche Umweltgifte, z.B. Glyphosat, schädigen oder blockieren die körpereigene Engiftung, etwa durch Hemmung des Proteins Cytochrom P450 (CYP) in Phase I oder des Enzyms Glutathion (GSH) in Phase II der Entgiftung.
  • Strahlung
    • Elektrosmog durch Funk (nichtionisierende Strahlung) [4]
      Bei Giftbelastung hat Elektrosmog (Handy, TETRA, WLAN/Wifi, DECT etc.) eine besonders schädliche Wirkung, denn dadurch wird
      • die Giftaufnahme erhöht (Grund: größere Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke) und
      • die Giftausscheidung verringert (Grund: weniger körpereigene Antioxidantien, mehr oxidativer Stress). Folge: entzündliche Erkrankungen und Schwächung des Immunsystems.
      Bisher ist es Konsens in Schulmedizin und Mobilfunkindustrie, dass durch Elektrosmog nur thermische Wirkungen (Wärmewirkungen) im Körper entstehen; die nichtthermischen, biologischen Wirkungen werden bestritten und ihre Vertreter als Aluhut-Träger verunglimpft. Die Nachweise dieser nichtthermischen Wirkungen werden allerdings immer zahlreicher. Die bestehenden Grenzwerte beruhen allein auf den thermischen Wirkungen der Strahlung und bieten deshalb keinen ausreichenden Schutz. Das gilt besonders für empfindliche Bevölkerungsgruppen wie Kinder, ältere und chronisch kranke Menschen.

      Das Erfolgsrezept der Mobilfunkindustrie beruht darauf, dass Mobilfunk die Kommunikation erleichtert bzw. bequemer macht, dass er deshalb in immer weitere Lebensbereiche vordringt und auch in Gebäuden problemlos möglich sein soll. In Gebäuden wird das Mobilfunk-Signal jedoch stark gedämpft gegenüber der Ausbreitung im Freien. Wenn Kommunikation dennoch stattfinden soll, bedeutet das: hohe Feldstärke mit entsprechend hohem Gesundheits-Schädigungs-Potential. Eine Anerkennung der Gesundheitsschädlichkeit des Mobilfunks würde zu einer massiven Geschäftsschädigung der gesamten Mobilfunkindustrie führen.

      Empfehlungen
      • Vermeiden Sie die Nutzung von Funk-Technologie, wenn immer das möglich ist, und nutzen Sie kabelgebundene Geräte. (Problematisch sind nur sendende Geräte. Geräte, die nur empfangen, z.B. für GPS-Navigation, Antennen- und Satelliten-Fernsehen, sind unkritisch.)
      • Bei Telefonaten mit Handy oder schnurlosem Telefon (DECT-Standard): halten Sie das Gerät nicht längere Zeit dicht ans Ohr; nutzen Sie kabelgebundene Freisprecheinrichtungen.
      • WLAN (WiFi): Schalten Sie Ihr WLAN nur kurz bei Bedarf ein und immer über Nacht ab.
      • Vermeiden Sie Handy-Telefonate bei schlechtem Empfang, weil dann die Sendeleistung Ihres Geräts hochgeregelt wird.
    • Medizinische Anwendungen, z.B. Röntgen, Computertomographie (ionisierende Strahlung) [13]
      Die Gefahren durch Strahlung, die wegen ihrer hohen Energie ionisierend wirkt, werden unterschätzt.
    • Radioaktive Strahlung, Radioaktivität (ionisierende Strahlung) [11]
      Gesundheitliche Gefahren durch Radioaktivität gibt es an vielen Stellen: in der Nahrung, in der Umwelt (Luft, Boden, Wasser), in Gebrauchsgegenständen (Beruf, Haushalt), in der medizinischen Diagnostik. Üblicherweise wird nur die Strahlung, die von einem radioaktiven Gegenstand ausgeht bzw. in der Umwelt ist, berücksichtigt. Möglich ist aber auch, dass die radioaktiven Schwermetalle (Uran, Plutonium, Caesium, Strontium usw.) als Partikel in den Körper aufgenommen werden, dort ‒ vorzugsweise in den Knochen ‒ gespeichert werden und dauerhaft radioaktive Strahlung an das umliegende Gewebe abgeben.

      Eigentlich sollten gemäß dem Vorsorgeprinzip die Grenzwerte so bemessen sein, dass keine Gefahr für die Gesundheit des Menschen besteht. Allerdings wurden seit der Reaktor-Katastrophe von Fukushima (11.3.2011) die Grenzwerte deutlich heraufgesetzt.

    • Strahlung hat vielfältige schädigende Wirkungen:

      • auf Fruchtbarkeit, Spermien und Embryos,
      • auf Gehirnfunktionen,
      • auf die DNA mit der Folge von Krebs,
      • auf Herz, Leber und Schilddrüse,
      • systemisch auf Genexpression, Zellwachstum - etwa durch oxidativen Stress - und Apoptose,
      • psychisch auf Kognition, Lernen, Aufmerksamkeit und Verhalten.
  • Gifte können bei Anwesenheit bestimmter Hormone besonders wirksam sein.
    Beispiel: Testosteron verstärkt die Giftwirkung von Quecksilber, Östrogene schwächen dessen Giftwirkung ab.
  • Die Gene (genauer: die genetischen Polymorphismen) [15] eines Menschen könnten es erschweren, dass er die aufgenommenen Gifte wieder ausscheiden kann, so dass sie sich im Körper ansammeln. Hier gibt es große Unterschiede zwischen einzelnen Menschen. Sie werden bei der Festlegung der Grenzwerte durch einen konstanten Faktor pauschal berücksichtigt. Ob der Faktor bei allen Giften und bei allen Menschen ausreicht, wird nicht überprüft. Bei vorliegender Erkrankung wird im Rahmen der Diagnostik nicht überprüft, ob die genetisch bedingte Entgiftungskapazität ausreicht; Entgiftungs-Therapien gibt es in der Schulmedizin nicht.

    Wegen der Speicherung der Gifte im Körper nimmt die Giftbelastung im Laufe des Lebens immer weiter zu. Ältere Menschen tragen mehr Gifte in sich als junge Menschen. Folge: altersbedingte Krankheiten wie Krebs, Demenz, Alzheimer.

  • Warnung:
    Manche Ärzte behaupten, dass alle möglichen Krankheiten, deren Ursachen sie nicht verstehen, familiär oder genetisch bedingt seien, ohne das nachzuweisen. Sie wollen damit lediglich den Patienten veran­lassen, seine Krankheit als schicksalhaft und unvermeidlich hinzunehmen. Patienten sollten sich auf diesen Unsinn nicht einlassen.

  • Die Organe, die für die Ausscheidung der Gifte zuständig sind - Darm, Leber, Nieren -, könnten nicht optimal funktionieren. Die Fehlfunktion kann durch Giftbelastung verursacht oder verstärkt werden.
  • Impfstoffe
  • Ggf. kommen weitere Krankheitsverursacher hinzu:
    • Stress [3], etwa durch Lärm, ungenügenden Schlaf, psychische Zwangslagen (Probleme im Job oder in der Familie), Ängste, ungewollte Einsamkeit.

      Stress bewirkt höheren Blutdruck, höheren Blutzuckerspiegel - Risikofaktoren für Schlaganfall und Herzinfarkt. Stress verschlechtert die Immunsystem-Abwehr - Risikofaktor für Infektionskrankheiten und Krebs. Stress beschleunigt den Alterungsprozess.

    • ungesunde Ernährung, ungesunde Lebensmittel [9]
      • Fast Food,
      • zu viel Zucker,
      • schlechte Fette,
      • zu wenige Ballaststoffe,
      • genetisch veränderte Nahrungsmittel,
      • ungesunde bis giftige Zusatzstoffe [1] in der Nahrung,
        z.B. Glutamat, Aspartam oder Sucralose (Süßstoffe), Konservierungsmittel, Hormonstörer.
    • Vitalstoffe [14]
      Vitalstoffe sind Vitamine, Mineralien und Bio-Flavonoide. Probleme entstehen bei mangelnder Versorgung und bei erhöhtem Bedarf.
      • Die Mangelversorgung kann bei ungesunder Ernährung (s.o.) oder z.B. durch Erkrankung des Magen-Darm-Traktes entstehen, so dass zu wenige Vitalstoffe aus der Nahrung aufgenommen werden.
      • Der erhöhte Bedarf besteht bei giftbelasteten Menschen, bei Sportlern, bei Menschen mit intensiver Muskelarbeit und bei häufigem Schwitzen, z.B. in der Sauna, in der Schwangerschaft, bei Rauchern, bei psychischem Stress und bei Entgiftungstherapien mit Chelatbildnern.
      Ein Mangel an Vitalstoffen erhöht die Anfälligkeit des Körpers für Fehlfunktionen und Krankheiten aller Art. Die eindeutige Diagnostik eines Vitaminmangels als Ursache einer Krankheit gelingt nur in wenigen Fällen, z.B. Skorbut bei Mangel an Vitamin C oder Rachitis bei Mangel an Vitamin D. Die Orthomolekulare Medizin beschäftigt sich mit Nutzen und Anwendung von Vitaminen, Mineralien und Bio-Flavonoiden, sei es zur Gesundheitsvorsorge oder zu therapeutischen Zwecken.
    • Parasiten (Darmpilze, Borrelien, Würmer) lassen sich in einzelnen Organen nieder und erzeugen (neuro-)toxische Stoffwechselprodukte. Manchmal sind das Immunsystem und sogar Antibiotika nicht in der Lage, die Parasiten zu vertreiben. Darmpilze können auch durch Schwermetallbelastung entstehen.
    • Ungesunde Lebens-, Arbeits- und Wohnverhältnisse, etwa durch Gifteinwirkung am Arbeitsplatz, Schimmel an den Wänden, verschmutzte Atemluft [2], Sauerstoffmangel.
    • Mangelnde Bewegung [12]
      Empfehlenswert sind Ausgleichssport und Waldlauf in gesunder Luft; die WHO empfiehlt für Erwachsene pro Woche mindestens 150 Minuten moderate oder 75 Minuten intensive körperliche Aktivität.
    • Verletzungen, etwa durch Unfälle;
    • Narben, z.B. nach einer Operation;
    • Strahlung
      Bei zuviel Sonnenstrahlung entsteht Sonnenbrand durch den Ultraviolett-(UV-)Anteil im Sonnenlicht, der toxische Stoffwechselprodukte in der Haut erzeugt; eine noch stärkere Wirkung hat Röntgenstrahlung, da sie energiereicher ist und deshalb ein höheres Zerstörungspotential hat.

      Es gibt den Verdacht, dass durch die Brustkrebs-Früherkennung mit Röntgenstrahlen Brustkrebs verursacht wird.
      Alternativen zur Röntgendiagnostik: Abtastung mit Ultraschall, Thermografie oder der (eigenen) Hand.

      Sonnenschutzmittel bieten ggf. mehr Schaden als Nutzen.

    • Chronische Entzündungen [10]

      können Ursache und Folge einer Krankheit sein. Sie schwächen und belasten das Immunsystem. Die Liste möglicher Ursachen ist lang, z.B. chronische Giftbelastung, oxidativer Stress, ungesunde Ernährung, Übersäuerung, Schlafmangel. Als Biomarker einer chronischen Entzündung sind geeignet:

      • C-reaktives Protein (CRP)
        CRP sind Eiweiße im Blut, deren Blutkonzentrationen im Rahmen entzündlicher (infektiöser und nichtinfektiöser) Erkrankungen ansteigen. Den stärksten Stimulus der Akute-Phase-Reaktion bilden dabei bakterielle Infektionen.
      • Tumornekrosefaktor-α (TNF-α)
        TNF-α ist ein Zytokin des Immunsystems, welches bei lokalen und systemischen Entzündungen beteiligt ist. TNF wird hauptsächlich von Makrophagen ausgeschüttet. Seine wichtigste Funktion ist, die Aktivität verschiedener Immunzellen zu regeln. TNF kann den Zelltod (Apoptose), Zellproliferation, Zelldifferenzierung und Ausschüttung anderer Zytokine anregen. Es löst Fieber aus. Ferner hat es Effekte auf den Fettstoffwechsel, die Koagulation, die Insulinresistenz und die endotheliale Funktion.
      • die Blutsenkungsreaktion
        Bei der Blutsenkungsreaktion ‒ auch als Blutkörperchensenkungsreaktion, Blutkörperchensenkung (BKS), Blutsenkung, Senkungsreaktion (SR), Erythrozytensedimentationsrate (ESR) oder Blutsenkungsgeschwindigkeit bzw. Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit (BSG) bezeichnet ‒ handelt es sich um ein unspezifisches Suchverfahren bei Verdacht auf entzündliche Erkrankungen oder um einen Labortest zu deren Verlaufsbeurteilung. Entzündliche Erkrankungen, bei denen die Blutsenkungsgeschwindigkeit in der Beurteilung eine große Rolle spielt, sind beispielsweise Autoimmunerkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis, Sepsis oder die Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa.
      • RANTES
        Regulated And Normal T cell Expressed and Secreted, auch CCL-5 genannt, ist ein Chemokin, also ein Zytokin mit chemotaktischer Wirkung, d.h. es lockt NK-Zellen, Granulozyten, Monozyten und Makrophagen in ein bestehendes Entzündungsgebiet.

      Eine häufig unerkannte Quelle chronischer Entzündungen befindet sich im Kieferknochen: die Fettig degenerative Osteolyse im Kiefer (FDOK), auch NICO (neuralgia inducing cavitational osteonecrosis) oder chronische Kieferostitis genannt. Unerkannt, weil sie mit herkömmlichen bildgebenden Verfahren (Panorama-Röntgenaufnahmen) im Idealfall nur vermutet werden kann und erst durch die Erstellung einer digitalen Volumentomographie (DVT) oder durch Magnetresonanz in Form und Ausdehnung sicher identifiziert wird. Therapie: der Kiefer muss operativ ausgeräumt werden.

      Was hilft gegen chronische Entzündungen?
      • viel Wasser trinken, saubere Luft atmen, gute Versorgung mit Omega-3-Fetten (Fischöl), Mittelmeer-Diät (viel Obst und Gemüse, Bohnen, Vollkornprodukte, Nüsse, Joghurt, Olivenöl und Fisch, auch Rotwein; weniger rotes Fleisch);
      • allergieauslösende Stoffe, Stress, Zucker, Produkte der Lebensmittelindustrie und Transfette vermeiden.

      Was sind eigentlich Entzündungen?
      Entzündungen sind eigentlich ein Abwehrmechanismus des Immunsystems, nachdem es Reizstoffe, pathogene Keime oder beschädigte Zellen im Körper gefunden hat. Die Entzündung ist vergleichbar einem Alarmsystem, damit unerwünschte Eindringlinge aus dem Körper entfernt werden. Es handelt sich also um eine natürliche, biologische Antwort der Selbstheilungskräfte des Körpers. Die Entzündung wird chronisch, wenn diese Fremdkörper permanent eindringen oder wenn das Immunsystem keinen Weg findet, die Fremdkörper zu entfernen.

Diese Aufzählung zeigt, dass es nicht einfach ist, einem Umweltgift als Krankheitsursache auf die Spur zu kommen; hier ist der kompetente Umweltmediziner gefragt. Zudem muss dann noch gefunden werden, um welches Gift es sich handelt und wo dessen Quelle ist, damit die weitere Gifteinwirkung gestoppt werden kann. Würde sich der Arzt bei einer chronischen Erkrankung die Mühe machen, jeweils im Einzelfall die Ursache zu finden, würde sich die Gefährlichkeit der Umweltgifte schnell herausstellen.


[1] Informationen und Studien zu Nahrungsmittel-Zusatzstoffen

[2] Informationen und Studien zu Feinstaub in der Atemluft

  • nano Control - Internationale Stiftung, Hamburg. Auch hier: _1_ _2_
    Nanopartikel und Schadstoffe aus Laserdruckern und Kopierern
  • Das bessere Müllkonzept:
    Tod vom Allerfeinsten - Auswirkungen der lufthygienisch wichtigsten Schadstoffe auf die Gesundheit (2001), auch hier: _1_ _2_ _3_
    Feinstäube und ultrafeine Partikel dringen tief in die Lunge, also in den Körper, ein. Es gibt keine Wirkungsschwelle; auch geringste Mengen können chronische Krankheiten wie Krebs verursachen. Quecksilber verursacht irreversible Schäden im Nervensystem.
  • Huichu Li, Jing Cai, Renjie Chen, Zhuohui Zhao, Zhekang Ying, Lin Wang, Jianmin Chen, Ke Hao, Patrick L. Kinney, Honglei Chen, Haidong Kan:
    Particulate Matter Exposure and Stress Hormone Levels (8.2017)
    Kommentar: Air pollution ups stress hormones, alters metabolism
    Feinstaub führt zu Änderungen des Stoffwechsels und Schädigung der Hormon-Signalisierung innerhalb des Stress-Systems: Stress wird schlechter bewältigt, die Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol nehmen zu. Saubere Innenraumluft führte zu rascher Verbesserung der Gesundheit. S. auch Hinweise zu Blei.
  • Philip J Landrigan, Richard Fuller, Nereus J R Acosta, Olusoji Adeyi, Robert Arnold, Niladri (Nil) Basu, Abdoulaye Bibi Baldé, Roberto Bertollini, Stephan Bose-O’Reilly, Jo Ivey Bou?ord, Patrick N Breysse, Thomas Chiles, Chulabhorn Mahidol, Awa M Coll-Seck, Maureen L Cropper, Julius Fobil, Valentin Fuster, Michael Greenstone, Andy Haines, David Hanrahan, David Hunter, Mukesh Khare, Alan Krupnick, Bruce Lanphear, Bindu Lohani, Keith Martin, Karen V Mathiasen, Maureen A McTeer, Christopher J L Murray, Johanita D Ndahimananjara, Frederica Perera, Janez Potocnik, Alexander S Preker, Jairam Ramesh, Johan Rockström, Carlos Salinas, Leona D Samson, Karti Sandilya, Peter D Sly, Kirk R Smith, Achim Steiner, Richard B Stewart, William A Suk, Onno C P van Schayck, Gautam N Yadama, Kandeh Yumkella, Ma Zhong:
    The Lancet Commission on pollution and health (10.2017)
    Kommentare: Einer von 6 Todesfällen weltweit geht auf die Folgen von Umweltverschmutzung zurück, 2015 waren das 9 Millionen Tote. Dabei ist die Verschmutzung der Luft mit 6,5 Millionen Todesfällen am schädlichsten, die Verschmutzung von Wasser (1,8 Millionen Todesfälle) und Schadstoffe am Arbeitsplatz (0,8 Millionen Todesfälle) folgen auf Platz 2 und 3. Verursacht werden vor allem Herzerkrankungen, Schlaganfälle und Lungenleiden. Es trifft die armen Länder am stärksten: 92 Prozent dieser Todesfälle ereignen sich in Ländern mit geringem Einkommen.

    Bezogen auf Deutschland gehen die Studien-Autoren davon aus, dass die Umweltbelastung zum Tod von mehr als 62.000 Menschen beitrug, das entspricht etwa jedem 15. Todesfall. 44.000 dieser Todesfälle entfallen auf die Verschmutzung der Außenluft.

[3] Weitere Informationen und Studien zu Stress

[4] Weitere Informationen und Studien zu Elektrosmog

[5] Studien und Informationen zur circadianen Rhythmik

[6] Informationen und Studien zur Schädigung des Immunsystems

  • Irina Lehmann:
    Umweltschadstoffe als Adjuvanzien und Co-Faktoren einer immunologischen Erkrankung, auf englisch (7.2017)
    Umweltschadstoffe können [...] Störungen auslösen, indem sie die Funktion von Zellen des Immunsystems so modifizieren, dass diese entweder übersensibel auf Allergene oder körpereigene Strukturen reagieren oder Pathogene nicht mehr adäquat bekämpfen können. Eine derartige indirekte Wirkung bezeichnet man auch als einen adjuvanten Effekt.

    Um zu verhindern, dass in dieser hochsensiblen Phase der frühen Kindheit Krankheitsrisiken unter dem Einfluss von Umweltbelastungen geprägt werden, sind Kinder deshalb besonders zu schützen. Ist das bekannt, wenn einem Kleinkind zusammen mit einem Impfstoff ein Gift-Coctail injiziert wird?

[7] Informationen und Studien zu freien Radikalen

[8] Informationen und Studien zur endothelialen Dysfunktion
Das Endothel ist die Innenwand der Blut- und Lymphgefäße. Dysfunktion bedeutet: dort ist ein Defekt. Ein weit verbreiteter Defekt: die Regulierung des Gefäß-Querschnitts mittels Stickstoffmonoxid (NO) funktioniert nicht. NO bewirkt, dass die Gefäße sich entspannen, also weiter werden. Mögliche Ursachen der endothelialen Dysfunktion: zu viele freie Radikale sind im Blut, zu viele Umweltgifte wurden in die Gefäßwände eingelagert, zu wenige Vitalstoffe, z.B. Vitamin C, sind vorhanden. Folge: chronische Entzündung der Gefäßwände; danach entstehen die Symptome der endothelialen Dysfunktion: Bluthochdruck, erhöhtes Cholesterin, Atherosklerose.

In den nachfolgenden Verweisen werden Hintergründe zur endothelialen Dysfunktion näher erläutert. Leider werden Umweltgifte als Ursache häufig nicht erwähnt.

[9] Informationen und Studien zu ungesunder Ernährung

[10] Informationen und Studien zu chronischer Entzündung

[11] Informationen und Studien zu radioaktiver Belastung

[12] Informationen und Studien zu körperlicher Aktivität

[13] Informationen und Studien zu ionisierender Strahlung

[14] Informationen und Studien zu Mangel an Vitalstoffen als Krankheitsursache

[15] Informationen und Studien zur Genetik des Menschen im Zusammenhang mit Krankheitsursachen

  • amalgam-informationen.de: Entgiftung und genetische Disposition
  • Edward D. Levina, Michael Aschner, Ulrike Heberlein, Douglas Ruden, Kathleen A. Welsh-Bohmer, Selena Bartlett, Karen Berger, Lang Chen, Ammon B. Corl, Donnie Eddins, Rachael French, Kathleen M. Hayden, Kirsten Helmcke, Helmut V.B. Hirsch, Elwood Linney, Greg Lnenicka, Grier P. Page, Debra Possidente, Bernard Possidente and Annette Kirshner:
    Genetic aspects of behavioral neurotoxicology (9.2009)
    In Einzelbeiträgen, die auf einer Fachtagung gehalten worden waren, wird erläutert, wie durch das Zusammenwirken von Genen und Umweltgiften die Psyche beeinflusst und verändert wird.

 

Weitere Informationen zu Krankheitsursachen:

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