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Strahlung

1. Allgemein

Strahlung hat vielfältige schädigende Wirkungen:

  • auf Fruchtbarkeit, Spermien und Embryos,
  • auf das Gehirn; Folge: Neurodegeneration,
  • psychisch auf Kognition, Lernen, Aufmerksamkeit und Verhalten,
  • auf die DNA; Folge: Krebs,
  • auf Herz, Leber und Schilddrüse,
  • systemisch auf Genexpression, Zellwachstum ‒ etwa durch oxidativen Stress ‒ und Apoptose.
Die Schädigung beruht auf den besonderen Eigenschaften kohärenter bzw. polarisierter Strahlung, die von Hochfrequenzsendern erzeugt wird. Auch wenn der Schädigungsmechanismus bei ionisierender und nicht-ionisierender Strahlung unterschied­lich ist, sind die Wirkungen ähnlich.

Diagnostik
Es gibt keine anerkannte Diagnostik und es ist daher praktisch unmöglich, den Einfluss von Strahlung (ionisierend oder nicht-ionisierend) als Ursache einer chronischen Erkrankung zu finden.

2. Mobilfunk, Elektrosmog [4]

also Elektrosmog, der durch (Mobil-)Funk entsteht; in technischen Begriffen: elektromagnetische Felder bzw. nichtionisierende Strahlung.

Elektrosmog entsteht durch Handy-/Smartphone-Kommunikation, bei TETRA, WLAN/Wifi, DECT, Bluetooth etc. Elektrosmog hat bei Giftbelastung eine besonders schädliche Wirkung, denn dadurch wird

  • die Giftaufnahme erhöht (Grund: größere Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke) und
  • die Giftausscheidung verringert (Grund: weniger körpereigene Antioxidantien, mehr oxidativer Stress).
Folgen: Schwächung des Immunsystems, entzündliche Erkrankungen.

Die Internationale Krebsagentur (IARC) hat Mobilfunk-Strahlung 2011 als möglicherweise krebserre­gend (Gruppe 2B) eingestuft; die DNA wird geschädigt, und im Tierversuch wurden Herz-Tumore gefunden. An Schwann-Zellen, mit deren Hilfe die Myelinscheiden der Nervenleitungen entstehen, wurden sogar bei niedriger Mobilfunk-Feldstärke Tumore gefunden.

Elektrohypersensibilität (EHS) [1]
Menschen, die von Elektrohypersensibilität betroffen sind, reagieren bei deutlich niedrigeren Elektrosmog-Feldstärken als die übrige Bevölkerung mit Krankheitssymptomen. Häufig ist EHS auch mit einer Überempfindlichkeit auf Chemikalien (MCS = Multiple Chemical Sensitivity) verbunden.

Bisher ist es Konsens in Schulmedizin und Mobilfunkindustrie, dass durch Elektrosmog nur thermische Wirkungen (Wärmewirkungen) im Körper entstehen; die nichtthermischen, biologischen Wirkungen werden bestritten und ihre Vertreter als Aluhut-Träger verunglimpft. Die Nachweise dieser nichtther­mischen Wirkungen werden allerdings immer zahlreicher. Die bestehenden Grenzwerte beruhen allein auf den thermischen Wirkungen der Strahlung und bieten deshalb keinen ausreichenden Schutz. Das gilt besonders für empfindliche Bevölkerungsgruppen wie EHS-Betroffene sowie Schwangere, Kinder und Jugendliche, ältere und chronisch kranke Menschen.

Einfluss auf Psyche und Verhalten [5]
Wie beeinflusst es Menschen, die Smartphones und Tablet-PCs intensiv nutzen ‒ zum Kommunizieren (chatten), Lernen und Einkaufen, für Information, Unterhaltung und Spiele, und wie verändert sich dadurch unsere Gesellschaft? Damit beschäftigen sich immer mehr Soziologen, Erziehungswissenschaftler und Neurobiologen. Ihre Erkenntnisse:

  • Wenn die Mutter, etwa beim Stillen, oder der Vater den (Blick-)Kontakt zum Baby verweigert und stattdessen lieber aufs Smartphone schaut, wird die Sozialentwicklung des Kindes geschädigt.
  • Einem Kind oder jugendlichen Menschen, der sich ausgiebig mit dem Smartphone beschäftigt, fehlen entscheidende Dinge: das Wechselspiel von körperlicher und geistiger Entwicklung, die Raum-Zeit-Empfindung. Das Gehirn kann sich nicht optimal entwickeln. Suchtwirkungen und soziale Isolation sind möglich.
  • Es wird bezweifelt, dass der frühzeitige Einsatz von Digital- und Mobilfunktechnik in der Schule nützlich ist, um Lernbereitschaft, Wissen und Kompetenzen der Schulkinder zu fördern. Die Bedeutung der Medienkompetenz wird überschätzt.
Mobilfunk-Antennen auf einem Gebäudedach

Das Erfolgsrezept der Mobilfunkindustrie beruht darauf, dass Mobilfunk die Kommunikation erleichtert bzw. bequemer macht, dass er deshalb in immer weitere Lebensbereiche vordringt und auch in Gebäuden problemlos möglich sein soll. In Gebäuden und Fahrzeugen wird das Mobilfunk-Signal jedoch gegenüber der Ausbreitung im Freien stark gedämpft. Wenn Kommunikation dennoch stattfinden soll, bedeutet das: hohe Feldstärke mit entsprechend hohem Gesundheits-Schädigungs-Potential. Die Anerkennung der Gesundheitsschädlichkeit des Mobilfunks würde zu einer massiven Geschäftsschädigung der gesamten Mobilfunkindustrie führen.

Empfehlungen,
um die persönliche Elektrosmog-Belastung zu senken.
  • Vermeiden Sie die Nutzung von Funk-Technologie, wenn immer das möglich ist, und nutzen Sie kabelgebundene Geräte. Problematisch sind sendende Geräte. Geräte, die nur empfangen, z.B. für GPS-Navigation, Antennen- und Satelliten-Fernsehen, sind unkritisch.
  • Bei Telefonaten mit Handy oder schnurlosem Telefon (DECT-Standard): halten Sie das Gerät nicht längere Zeit dicht ans Ohr bzw. ans Gehirn; nutzen Sie kabelgebundene Freisprecheinrichtungen, kein Bluetooth.
  • Deponieren Sie Ihr Mobilfunkgerät nachts nicht in Kopfnähe. Tragen Sie das Gerät tagsüber nicht permanent dicht am Körper.
  • Wenn Sie für Ihr Smartphone eine Daten-Flatrate gebucht haben, ist die Datenübertragung vermutlich permanent eingeschaltet. Daten-Hintergrunddienste und App-Updates sorgen dann für ständige Mobilfunk-Aktivität. Das ist nicht gut! Schalten Sie die Datenübertragung nur kurzzeitig bei Bedarf ein.
  • WLAN (WiFi): Schalten Sie Ihr WLAN nur kurz bei Bedarf ein und immer über Nacht ab.
  • Vermeiden Sie Handy-Telefonate bei schlechtem Empfang, weil dann die Sendeleistung Ihres Geräts hochgeregelt wird. Installieren Sie eine Außenantenne am Fahrzeug, wenn Sie häufig darin telefonieren wollen.
  • Kinder sind besonders gefährdet und sollten deshalb den Gebrauch von Mobilfunk weitestgehend einschränken.

Wegen der zunehmenden Installation von Funkfeststationen durch Unternehmen, besonders der 5G-Technologie, und durch Nachbarn, z.B. WLAN, wird es für den Einzelnen immer schwerer, sich der Mobilfunkstrahlung zu entziehen.

3. Ionisierende Strahlung [10]

Man spricht von ionisierender Strahlung, wenn Elementarteilchen (α- oder β-Strahlung) oder hochfrequente elektromagnetische Wellen (γ-Strahlung, Wellenlänge max. 250 nm) beteiligt sind. Durch die hohe Strahlungsenergie der ionisierenden Strahlung können Elektronen aus Atomen oder Molekülen entfernt werden, so dass positiv geladene Ionen oder Molekülreste zurückbleiben.

Der Mensch kann ionisierende Strahlung, ob aus radioaktiven oder anderen Quellen, nicht wahrnehmen. Die Gefahren durch diese Strahlung werden deshalb häufig unterschätzt. Die DNA wird geschädigt und es kommt zu DNA-Strangbrüchen; Folge: Krebs.
  • Radioaktive Strahlung, Radioaktivität [11]

    Gesundheitliche Gefahren durch Radioaktivität gibt es in der Nahrung, in der Umwelt (Luft, Boden, Wasser) und in Gebrauchsgegenständen (Beruf, Haushalt). Üblicherweise wird nur die Strahlung berücksichtigt, die von einem radioaktiven Gegenstand ausgeht. Solche Strahlung hat nur eine geringe Reichweite. Möglich ist aber auch, dass die radioaktiven Partikel ‒ etwa die Schwermetalle Uran, Plutonium, Caesium, Strontium ‒ in den Körper aufgenommen und gespeichert werden und dauerhaft radioaktive Strahlung an das umliegende Gewebe abgeben.

    Eigentlich sollten gemäß dem Vorsorgeprinzip die Grenzwerte so bemessen sein, dass keine Gefahr für die Gesundheit des Menschen besteht. Allerdings wurden seit der Reaktor-Katastrophe von Fukushima (11.3.2011) die Grenzwerte deutlich heraufgesetzt.

  • Andere Anwendungen, z.B. Röntgen, Computertomographie (CT), Radargeräte [12]

    Röntgenstrahlung
    ist kurzwelliger als Sonnenstrahlung und dringt deshalb weniger tief in die Haut ein. Die Röntgenstrahlung wird viel stärker an der Hautoberfläche absorbiert und kann dort mehr Gewebe zerstören. Besonders gefährdet ist fettreiches Gewebe. Es gibt den Verdacht, dass durch die Brustkrebs-Früherkennung mit Röntgenstrahlen Brustkrebs verursacht wird.
    Alternativen zur Röntgendiagnostik: Abtastung mit Ultraschall, Thermografie oder der (eigenen) Hand.

  • Schutz gegen die Folgen ionisierender Strahlung
    bieten ‒ in geringem Umfang ‒ Zitronenmelisse (z.B. als Tee), Ginkgo-Extrakt, Spirulina-Algen und Vitamin C.

4. Wärmestrahlung

Jede Strahlung hat, bei entsprechender Intensität, auch eine Wärmewirkung. Beim Sonnenlicht entsteht die ‒ meist als angenehm empfundene ‒ Wärmewirkung durch dessen Infrarot-Anteil. Hingegen kann der Ultraviolett-Anteil des Sonnenlichts bei zu hoher und zu lang andauernder Intensität zu Verbrennungen der Haut (Sonnenbrand), im Extremfall nach häufigem Sonnenbrand zu Hautkrebs führen. Andererseits wird ein Teil des Ultraviolett-Spektrums im Sonnenlicht, UVB, vom Körper benötigt, weil daraus Vitamin D entsteht.

  • Hinweise zum Schutz vor der Wärmewirkung der Sonnenstrahlung und zu Vitamin D.

Studien und weitere Informationen

[1] Weitere Informationen zur Elektrohypersensibilität

[4] Studien und weitere Informationen zu Elektrosmog

[5] Studien und Informationen zum Einfluss von Smartphones auf Gehirn, Psyche und Verhalten

[10] Informationen und Studien zu ionisierender Strahlung

[11] Informationen und Studien zu radioaktiver Belastung

[12] Informationen und Studien zu Röntgen, CT, Radargeräte etc.

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